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Innere Medizin

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Die Interne Abteilung am LK Waidhofen/Ybbs versorgt ein großes Einzugsgebiet, das im Süden und Westen bis über die Grenzen Niederösterreichs in die Bundesländer Oberösterreich und Steiermark reicht. Dem Versorgungsauftrag entsprechend, decken wir alle Fachbereiche der Inneren Medizin, mit einem Schwerpunkt Kardiologie, ab.
Fachärzte mit Zusatzqualifikationen Kardiologie, Gastroenterologie und Hepatologie und Onkologie, bieten sämtliche internistische Spezialbereiche in hoher Qualität an.


Aufnahmestation

  • Vier Betten, drei davon mit Überwachungsmonitoren
  • Telemetrische Rhythmusüberwachung (drei Einheiten)
  • Abklärung, ob ambulante Betreuung, stationäre Aufnahme oder Intensivüberwachung erforderlich ist

Endoskopie

Das Team um den Leiter der Endoskopie, OA. Dr. Schneider führt jährlich mehr als 2400 endoskopische Untersuchungen und Eingriffe durch. Die meisten der Untersuchungen können ambulant durchgeführt werden. Besonders stolz ist das Team auf die vielen positiven Rückmeldungen, seitdem die sanfte Endoskopie eingeführt wurde. Gemeint ist hier die optimale patientenbezogene Dosierung von Schmerz - und Beruhigungsmittel, die neben der ausgereiften Untersuchungstechnik dazu führt, dass die Endoskopie keine Belastung mehr für Patienin und Patient darstellt.


Leistungsspektrum

diagnostisch

  • Gastroskopie (Magenspiegelung)
  • Colonoskopie (Darmspiegelung)
  • ERCP (Darstellung des Gallenabflusssystems)
  • Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien und deren Verzweigungen)  

therapeutisch

  • Ösophagusvarizenverödung und -ligatur
  • Biopsien und Polypektomien in allen Abschnitten des Verdauungstraktes
  • Versorgung von Blutungen im oberen und unteren Magen-Darm-Trakt. Gallenwegsprothesen
  • Stents (Metallstützen im oberen und unteren Verdauungstrakt)
  • PEG (endoskopische Implantation einer Magensonde zur Dauerernährung)

Herz- Kreislauf

Im Rahmen des Schwerpunktes  Kardiologie  wird auf die Untersuchungstechniken des Herz-Kreislaufsystems besonders wert gelegt. Es ist unser Ehrgeiz, dass sich sowohl technische Geräte als auch kardiologisches Wissen immer am letzten Stand der Wissenschaft befinden. Die Kardiologie am LK Waidhofen / Ybbs deckt alle gängigen Techniken der Herz-Kreislaufmedizin einschließlich Herzkatheterismus ab.

Leistungsspektrum

  • Transthorakale Echokardiographie
  • Transösophageale Echokardiographie
  • Kontrastechokardiographie
  • Stressechokardiographie
  • Lungenfunktion
  • Ergometrie Langzeit-EKG
  •  Kipptischuntersuchung (zur Synkopenabklärung)
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Event-Recorder
  • Telemetrische Überwachung
  • Herzschrittmacher
  • Herzkatheter
  • Angiographie der Becken-Beingefäße
  • Coronar-CT

Herzkatheter/Koronarangiographie

Anmeldung
07442/ 9004- 24280

Herzkreislauferkrankungen stellen mit über 40% die häufigste Todesursache in den Industrieländern dar. Dabei spielt die koronare Herzerkrankung (Verengung von Herzkranzarterien) wiederum eine besonders bedeutende Rolle. In unserem Katheterlabor werden seit April 2008 alle Methoden des invasiven Herzkatheterismus angeboten. Jährlich werden etwa 1400 Untersuchungen und Behandlungen ( Dehnungen, Stents etc.) durchgeführt. Natürlich werden auch akute Herzinfarkte - im Rahmen des „Infarktnetzwerkes Mostviertel“ - mittels Ballondehnung und Stentimplantation behandelt.

Leistungsspektrum

  • Rechtsherzkatheter

  • Linksherzkatheter
  • Intrakoronarer Ultraschall
  • Intrakoronare Druckmessung
  • Koronarintervention: Ballondilatation, Cutting-Ballon, Stentimplantation,
  • Rotablation
  •  Akut-PTCA des Herzinfarktes Nichtoperativer Verschluss des persistierendes offene Foramen ovale / Vorhofseptumdefekt
  • Nierenarterienangiographie
  • Intervention an den Nierenarterien: Ballondilatation, Stentimplantation
  • Angiographie der Becken-Beinarterien
  • Intervention an den Becken-Beinarterien: Ballondilatation, Stentimplantation

Computertomographie des Herzens/Coronar-CT

Anmeldung
07442/9004 - 14161

In Zusammenarbeit mit dem Radiologie-Institut werden computertomographisch aquirierte Bilder von Herzkranzarterien und Herzkammern ausgewertet und beurteilt. Diese Methode eignet sich besonders für jüngere PatientInnen, die ein relativ geringes Risiko für eine Herzerkrankung aufweisen.  

Leistungsspektrum

  • Kalzium-Score ( Mikrokalk)
  • CT-Koronarangiographie
  • Ventrikulographie

Herzschrittmacher

Die moderne Schrittmachertherapie stellt eine effektive und wertvolle Therapieform dar, die nichtnur lebensrettend sein kann, sondern auch der Verbesserung der Lebensqualität dient. Mit jährlich mehr als 120 Eingriffen ist unsere Abteilung hinsichtlich Schrittmachertherapie eine der führenden Institutionen in Niederösterreich. Lag bisher der Schwerpunkt auf konventionellen Ein- und Zweikammerschrittmachern, so werden nun seit September 2005 auch spezielle Systeme (biventrikuläre Schrittmacher, Defibrillatoren) implantiert, was auch den Stellenwert des neuen Schwerpunktes Kardiologie widerspiegelt. Nach der Implantation sind regelmäßige Nachkontrollen erforderlich zur Kontrolle und Einstellung einer optimalen, individuellen Schrittmacherfunktion und Vermessung der verbleibenden Funktionsdauer der Batterie. Diese Kontrollen erfolgen nach einem exakten Plan und in regelmäßigen Abständen in der Schrittmacherambulanz.

Leistungsspektrum

  • Loop-Rekorder (Implantation eines Aufzeichnungsgerätes zur Rhythmusdiagnostik)
  • Physiologische Ein- und Zweikammerschrittmachersysteme.
  • Biventrikuläre Schrittmacher (zur Therapie einer Herzschwäche)
  • ICD (implantierbarer Defibrillator zur Therapie bösartiger Rhythmusstörungen)
  • Kombination von biventrikulären Schrittmacher und ICD

Ultraschall

Die Ultraschalltechnik ist ein sehr bewährtes bildgebendes Verfahren, dessen große Vorteile in der raschen Verfügbarkeit, der hohen Aussagekraft und der fehlenden Invasivität zu sehen ist. Die uns zur Verfügung stehenden Geräte sind alle mit hochauflösenden Schallköpfen ausgerüstet, die auch über Doppler- und Farbdopplermodus verfügen. Letztere sind speziell in der Gefäßdiagnostik unabdingbar und erlauben eine exakte Bestimmung von Gefäßverengungen.  

Leistungsspektrum

  • Abdomen (Oberbauch und Unterbauch)
  • Carotiden (Halsschlagadern)
  • Small parts (diverse kleinere Körperregionen)
  • Ultraschallgezielte Punktionen (zur Gewebsgewinnung)

Onkologie

Der onkologische Schwerpunkt wird von OÄin. Dr. Christine Eder und OA. Dr. Julius Salamon (Zusatzfach Hämato-Onkologie) geleitet. Pro Jahr werden von der Internen Abteilung des Krankenhauses Waidhofen/Ybbs mehr als 1000 Chemotherapien durchgeführt Neben der internen Kooperation besteht auch eine intensive Zusammenarbeit mit onkologischen Zentren in Ober- und Niederösterreich (in erster Linie das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz). Im Rahmen onkologischer Besprechungen (sog. Tumor-Boards) wird für jede Patientinnen und jeden Patienten die beste individuelle Therapie festgelegt. Dies ermöglicht die chemotherapeutische Behandlung der Patientinnen und Patienten des Einzugsgebietes in der vertrauten Atmosphäre des Heimatkrankenhauses und in der Nähe ihres Wohnortes (vielfach ambulant mit kurzen Anfahrtswegen) bei gleichzeitiger Wahrung des Standards eines onkologischen Spezial-Zentrum. Ein Großteil der chemotherapeutischen Behandlungen kann ambulant durchgeführt werden. Dafür stehen seit 2008 sehr schöne  Räumlichkeiten einer eingenen onkologischen Ambulanz zur Verfügung. Neben vielen heute verfügbaren Medikamenten, die die Verträglichkeit der Chemotherapie entscheidend verbessert haben, soll intensive persönliche Zuwendung und die Behandlung in einer ansprechend gestalteten Umgebung den Patientinnen und Patienten helfen, die schwierige Zeit der Chemotherapie gut zu bewältigen.

Leistungsspektrum

  • Stationäre Abklärung von Tumorerkrankungen
  • Ambulante und stationäre Chemotherapie

Diabetologie

Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselkrankheit unserer Zeit und betrifft in Österreich ca. 600.000 Menschen. Rund die Hälfte der Betroffenen weiß aber vorerst gar nichts von der Stoffwechselstörung, da sich äußerlich zunächst keine Krankheitszeichen bemerkbar machen. Unter anderem sind auch aus diesem Grund ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt unbedingt empfehlenswert. Unabhängig von der angewandten Therapieform ist die intensive Schulung der Diabetikerinnen und Diabetiker die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Diabetestherapie. Nicht nur bei Erstdiagnose ist es unerlässlich, dem Diabetiker/der Diabetikerin Wissen über seine/ihre Krankheit zu vermitteln, sondern auch jenen Patientinnen und Patienten, die schon länger mit dem Diabetes leben, soll im Rahmen einer strukturierten Patientenschulung das Rüstzeug zum Umgang mit der Krankheit gegeben werden um spätere Komplikationen vorzubeugen. Deshalb bieten wir zusätzlich zur Einzelschulung auch Schulungskurse für insulinpflichtige Diabetiker und Kurse für Diabetiker ohne Insulin an. In diesem 12-stündigen Schulungskurs haben die Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, ihr Wissen über den Diabetes zu vertiefen bzw. auf den neuesten Stand zu bringen. Für Diabetiker mit Insulinpumpe oder Basis-Bolus-Insulintherapie werden eigene Schulungen nach Bedarf abgehalten. Diese sind mit einem stationären Aufenthalt verbunden.

Leistungsspektrum

  • Schulungskurse (Blöcke zu 4 Nachmittagen )
  • Konventionelle Einstellung Typ I und Typ II Diabetes mellitus
  • Intensivierte Insulineinstellung
  • Einstellung auf Insulinpumpentherapie
  • Spezielle Betreuung von  Schwangerschaftsdiabetes
  • Ernährungsmedizinische Beratung


Inhalte der Schulungskurse

Teil 1:

  • Was ist Diabetes?
  • Normalwerte von Blutzucker, Harnzucker, HbA1c, Blutfette, Blutdruck
  • Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten (Medikamente bzw. Insulintherapien)
  • Hypo- und Hyperglykämie
  • Blutdruck

Teil2:

  • Verhalten in Sondersituation wie Reisen, Sport, Krankheit, ...
  • Selbstkontrolle (Blutzucker bzw. Harnzucker messen)
  • Gesunde Ernährung - Ernährungspyramide
  • Welche Lebensmittel bewirken einen Blutzuckeranstieg
  • Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Zuckerproblematik

Teil 3:

  • Auswirkungen von Fett und Gewicht auf den Diabetes
  • praktische Tipps zum Fettsparen
  • Getränke und Alkohol
  • bei Insulinkursen: Broteinheit und ihre praktische Umsetzung




Teil 4:

  • Kontrolluntersuchungen
  • diabetische Spätfolgen
  • richtige Fußpflege
  • Bewegungen
  • ÖDV-Selbsthilfegruppe

Leitung Pflege



Sekretariat

Tel.: 07442/9004-22001
Fax: 07442/9004-49260
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Ambulanz
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